IBM

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IBM ist ein internationales IT-Unternehmen, das sich auf Hardware-, Middleware- und Software-Entwicklung spezialisiert und 1911 gegründet wurde. IBM steht für International Business Machines. Das Unternehmen wurde ursprünglich als Computing-Tabulating-Recording Company bezeichnet. Der Konzern erhielt seinen modernen Namen im Jahr 1924. Der Hauptsitz von IBM befindet sich derzeit in Armonk, New York, USA. Der derzeitige CEO von IBM ist Ginni Rometty - die erste Frau, die das Unternehmen leitet, und berühmt für ihren Beitrag zur Beratungsintegration von PricewaterhouseCoopers beim IT-Riesen.

Produkte[Bearbeiten]

IBM ist eines der größten IT-Unternehmen der Welt und deckt nahezu alle Aktivitäten im Bereich der Informationstechnologie ab. IBM ist nicht nur Hersteller mehrerer Hardware- und Softwareprodukte, sondern auch als Berater und Internet-Host tätig.

IBM gilt allgemein als der erste Entwickler eines PCs mit seinem IBM-PC, der 1981 entwickelt und vorgestellt wurde. Bis heute ist das Unternehmen eines der technologisch fortschrittlichsten IT-Unternehmen, das Dienstleistungen in den Bereichen Cloud Computing und Internet anbietet von Dingen, AI, Datenanalyse und viele andere. Die POWER-Mikroprozessorserie von IBM ist in mehreren Spielekonsolen und Serverlinien implementiert.

IBM ist ein bedeutender Anbieter von Rechenzentren. Die Zentren ermöglichen es den Kunden von IBM, Daten sicher zu speichern und umzuwandeln, zu analysieren und zu übertragen. Das Paket SPSS statistics (Statistical Package for the Social Sciences) von IBM wird weitgehend zur Durchführung statistischer Analysen implementiert. SPSS wurde speziell für die Datenanalyse in den Sozialwissenschaften entwickelt, wird nun aber auch in der medizinischen Forschung, im Marketing usw. eingesetzt.

IBM hat in den neunziger Jahren begonnen, seinen Entwicklungsvektor zu ändern. Das Unternehmen begann, seine Produktionstätigkeit zu reduzieren und seine Forschungs- und Beratungsaktivitäten auszuweiten. Im Jahr 2005 verkaufte IBM seinen Geschäftsbereich auf die Bereitstellung von Dienstleistungen und verkaufte seinen Geschäftsbereich für die Produktion und den Verkauf von Personalcomputern (ThinkPad und ThinkCentre) an das chinesische Unternehmen Lenovo für 1,8 Milliarden US-Dollar. 2014 kaufte Lenovo auch die Entwicklungsabteilung für x86-Server von IBM.

Derzeit ist IBM am aktivsten in Bereichen wie Informationssicherheit, Cloud Computing, internetbasierte Unternehmensdienste und Business Intelligence. Das Unternehmen fungiert aktiv als Forschungsorganisation und stellt viele IT-Patente her.

IBM und Blockchain[Bearbeiten]

IBM ist nicht nur als Entwickler zahlreicher technologischer Produkte, sondern auch als bedeutendes Forschungszentrum bekannt. IBM war eines der ersten IT-Unternehmen, das das Potenzial der Blockchain-Technologie erkannte. In der Blockchain-Branche agiert IBM hauptsächlich als Outsourcing-Anbieter von Blockchain-basierten Unternehmensnetzwerken. IBM Blockchain-Lösungen werden in Supply Chain Management, Versicherung, IOT, Qualitätskontrolle usw. eingesetzt.

IBM arbeitet aktiv mit dem Hyperledger-Projekt zusammen. Die Blockchain-Implementierungsmethode von IBM verwendet aktiv das Hyperledger Fabric-Framework. Das Unternehmen leistet einen wichtigen Beitrag zum Projekt Hyperledger.

Einige der bekanntesten Anwendungsfälle von Blockchain-Implementierungen werden auf der IBM-Website dargestellt und umfassen:

  • Krankheitsbekämpfung und Prävention
  • Zollerklärung
  • Identitätsservice, Registrierung von Vermögenswerten, Verhinderung von Betrug und andere staatliche Aktivitäten
  • Grenzüberschreitende Zahlungen

Die IBM Entwicklerressource bietet Benutzern viele nützliche Informationen zur Blockchain-Technologie. Es gibt mehrere Open-Source-Blockchain-Lösungen, Tutorials, Ereignisse und Ankündigungen, die sich auf die Blockchain-Branche beziehen.

IBM Marktleistung[Bearbeiten]

IBM erzielte im Jahr 2017 bei den internationalen IT-Unternehmen den neunten Umsatz. Aus Sicht der Mitarbeiter ist IBM eines der größten IT-Unternehmen mit mehr als 360.000 Mitarbeitern. Aufgrund seiner Forschungsbeiträge und seines Entwicklungsfortschritts gehört IBM jedoch häufig zu den Top-3-Unternehmen.

IBM hat in den letzten fünf Jahren eine schlechte Aktienkursentwicklung. Die Aktie des Unternehmens erreichte 2013 ihren bisher höchsten Kurs von 210,38 USD. Seitdem ist der Aktienkurs des Unternehmens gefallen und liegt zum Zeitpunkt des Schreibens dieses Artikels nahe bei 119 USD. Der Umsatz von IBM ist seit 2012 ebenfalls rückläufig und lag 2017 bei rund 79 Milliarden Dollar.

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Ressourcen[Bearbeiten]